A
- AngebotsfristDie Angebotsfrist ist der Termin, nach dem ein Angebot im Vergabeverfahren nicht mehr gewertet wird. Wie sie bemessen wird und wie man sie sicher einhält.
- AngebotsschreibenMit dem Angebotsschreiben bindet sich ein Unternehmen an sein Angebot. Inhalt, Formblatt 213 des VHB, Signatur und die häufigsten Fehler bei der Abgabe.
- Aufhebung der AusschreibungEine Ausschreibung wird aufgehoben, wenn kein wertbares Angebot vorliegt oder der Auftraggeber das Verfahren beendet. Gründe, Folgen und Chancen für KMU.
- Auftrag mit Optionen und BedarfspositionenGrundauftrag, Optionen und Bedarfspositionen erlauben es, ein Vorhaben in einem Verfahren zu vergeben und später abzurufen. Regeln, Preise und Hinweise für KMU.
- AuftragsbekanntmachungDie Auftragsbekanntmachung eröffnet ein Vergabeverfahren. Inhalt, Veröffentlichungswege nach Wertgrenzen 2026 und wie ein KMU sie richtig liest.
- AusschreibungBei einer Ausschreibung wählt ein öffentlicher Auftraggeber das wirtschaftlichste Angebot ohne Verhandlung. Verfahrensarten, Schwellenwerte 2026, Tipps für KMU.
B
- Bauherr, Objektplanung und ProjektsteuerungÖffentlicher Bauherr, Objekt- und Fachplanung, Projektsteuerung: die drei Rollen einer öffentlichen Baumaßnahme. Wer entscheidet, wer plant, wer berät.
- Bekanntmachungen im VergabeverfahrenBekanntmachung ist der Oberbegriff für alle amtlichen Veröffentlichungen zu einem Auftrag: Vorinformation, Auftragsbekanntmachung, Berichtigung, Zuschlag.
- Bekanntmachungsservice des BundesDer Bekanntmachungsservice unter oeffentlichevergabe.de bündelt deutsche Vergabebekanntmachungen. Funktionsweise, Grenzen und Nutzung für die Marktbeobachtung.
- Berichtigung der Bekanntmachung und der VergabeunterlagenEine Berichtigung ändert eine laufende Ausschreibung: Unterlagen, Fristen, Kriterien. Wie man sie bemerkt und im eigenen Angebot berücksichtigt.
- Besondere VertragsbedingungenDie Besonderen Vertragsbedingungen regeln Preis, Zahlung, Fristen, Vertragsstrafen und Sicherheiten eines Auftrags. Welche Klauseln vor dem Angebot zählen.
- BewerbungsbedingungenDie Bewerbungsbedingungen regeln den Ablauf eines Vergabeverfahrens: geforderte Unterlagen, Fristen, Eignungs- und Zuschlagskriterien. So lesen Sie sie richtig.
- Bietergemeinschaft und ArbeitsgemeinschaftMit einer Bietergemeinschaft bewerben sich mehrere Unternehmen gemeinsam um einen öffentlichen Auftrag. Haftung, Bevollmächtigter und Vorteile für kleine Betriebe.
E
- Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE)Die Einheitliche Europäische Eigenerklärung ersetzt im Vergabeverfahren die Eignungsnachweise durch eine vorläufige Eigenerklärung. Aufbau, Nutzung und Grenzen.
- Einzelauftrag aus einer RahmenvereinbarungDer Einzelauftrag aus einer Rahmenvereinbarung wird nach erneutem Wettbewerb unter den Rahmenpartnern vergeben. Ablauf, Fristen und Hinweise für KMU.
- Elektronische Signatur und TextformAngebote werden elektronisch in Textform eingereicht; eine fortgeschrittene oder qualifizierte Signatur darf nur ausnahmsweise verlangt werden.
- Elektronische Vergabe (eVergabe)Die eVergabe verlagert Bekanntmachung, Unterlagen und Angebotsabgabe vollständig ins Netz. Rechtsrahmen, Werkzeuge und praktische Tipps für kleine Unternehmen.
- EU-Amtsblatt und TEDIm EU-Amtsblatt erscheinen alle Vergaben oberhalb der EU-Schwellenwerte, TED ist das Onlineportal dazu. Schwellenwerte 2026, Inhalt der Bekanntmachungen, Nutzen.
- EU-weites Vergabeverfahren (Oberschwellenbereich)Ab den EU-Schwellenwerten gilt das strenge Vergaberecht des GWB. Offenes Verfahren, Verhandlungsverfahren, Dialog: Regeln 2026 und Hinweise für KMU.
I
- InnovationspartnerschaftDie Innovationspartnerschaft finanziert die Entwicklung einer noch nicht verfügbaren Lösung und deren Beschaffung. Phasen, Voraussetzungen und Chancen für KMU.
- InteressenbekundungsverfahrenDas Interessenbekundungsverfahren lädt Unternehmen ein, sich vor einem Vorhaben oder einer Beschaffung zu melden, außerhalb eines förmlichen Vergabeverfahrens.
L
- LeistungsbeschreibungDie Leistungsbeschreibung legt fest, was der Auftraggeber verlangt: Leistungen, Materialien, Normen, Servicegrade. Wie man sie liest und im Angebot beantwortet.
- Leistungsverzeichnis mit EinheitspreisenBeim Einheitspreisvertrag kalkuliert der Bieter je Position einen Einheitspreis. Aufbau des Leistungsverzeichnisses, Preisblatt zur Wertung, Fallstricke.
- Losaufteilung und LoseDie Losaufteilung teilt einen öffentlichen Auftrag in Fach- und Teillose und öffnet ihn für den Mittelstand. Grundsatz, Ausnahmen und Hinweise zum Bieten.
N
- Nachprüfungsverfahren vor der VergabekammerDas Nachprüfungsverfahren erlaubt einem unterlegenen Bieter, eine Vergabe vor dem Zuschlag anzugreifen. Rüge, Fristen, Wirkung und Hinweise zum Vorgehen.
- Nachunternehmer und UnterauftragNachunternehmer führen Teile eines öffentlichen Auftrags aus. Benennung, Eignungsleihe, Zustimmung des Auftraggebers und Haftung des Auftragnehmers.
- NebenangebotEin Nebenangebot weicht von der ausgeschriebenen Lösung ab und bietet eine Alternative an. Zulassung, Mindestanforderungen und Hinweise zur Form des Angebots.
- Nicht offenes VerfahrenDas nicht offene Verfahren wählt zuerst Bewerber aus, nur diese geben ein Angebot ab. Stufen, Fristen der VgV und Hinweise für kleine und mittlere Unternehmen.
O
- Offenes VerfahrenIm offenen Verfahren kann jedes Unternehmen einstufig ein Angebot abgeben. Ablauf, Fristen nach der VgV, Schwellenwerte 2026 und Hinweise für den Mittelstand.
- Öffentlich-Private Partnerschaft (ÖPP)Bei einer ÖPP übernimmt ein privater Partner Bau, Finanzierung und Betrieb eines öffentlichen Bauwerks gegen Entgelt. Voraussetzungen, Modelle und Rolle der KMU.
- Öffentliche AuftragsvergabeDie öffentliche Auftragsvergabe umfasst öffentliche Aufträge und Konzessionen. Rechtsrahmen aus GWB, VgV und UVgO, Grundsätze und Bedeutung für ein KMU.
- Öffentlicher AuftragEin öffentlicher Auftrag ist ein entgeltlicher Vertrag zwischen einem öffentlichen Auftraggeber und einem Unternehmen. Definition, Regeln und Schwellenwerte 2026.
- Öffentlicher Auftraggeber und SektorenauftraggeberÖffentliche Auftraggeber und Sektorenauftraggeber sind die beiden Kategorien öffentlicher Einkäufer. Wer dazugehört, welche Regeln und Schwellenwerte gelten.
P
- PauschalpreisaufgliederungDie Aufgliederung eines Pauschalpreises weist den Angebotspreis Position für Position aus, vor allem am Bau. Zweck, Abgrenzung zum Einheitspreis und typische Fehler.
- PlanungswettbewerbDer Planungswettbewerb nach VgV und RPW lässt ein Preisgericht anonym den besten Entwurf küren. Ablauf, Preisgelder, EU-Schwellenwerte 2026 und Tipps für KMU.
- Preisblatt zur AngebotswertungEin Wertungspreisblatt legt fiktive Mengen auf die Einheitspreise eines Angebots um, damit Angebote vergleichbar werden. Zweck, Grenzen und Kalkulationsstrategie.
- Preisgleitklausel und Änderung der VergütungPreisgleitklauseln passen die Vergütung eines öffentlichen Auftrags an steigende Kosten an. Festpreis, Stoffpreisgleitklausel, Indizes und Klauseln im Vertrag.
R
- RahmenvereinbarungDie Rahmenvereinbarung legt die Bedingungen künftiger Abrufe eines öffentlichen Auftraggebers fest. Laufzeit, Höchstmengen und Hinweise für KMU in Deutschland.
- Rahmenvereinbarung mit EinzelabrufenBei einer Rahmenvereinbarung mit Einzelabrufen ruft der Auftraggeber nach Bedarf ab, ohne erneuten Wettbewerb. Ablauf, Preisblatt und Hinweise für KMU.
S
- Schwellenwerte im VergaberechtSchwellenwerte 2026: EU-Werte von 140 000, 216 000 und 5 404 000 €, Wertgrenzen für Direktauftrag und Beschränkte Ausschreibung. Tabellen und Erläuterungen.
- Sicherheitsleistung: Einbehalt und BürgschaftSicherheitsleistung im öffentlichen Auftrag: Vertragserfüllungssicherheit, Sicherheit für Mängelansprüche, Bareinbehalt oder Bürgschaft: Grenzen und Höhe.
T
- Technisches KonzeptDas technische Konzept zeigt Methode, Personal und Qualitätssicherung eines Bieters. Es entscheidet oft mehr als der Preis. Aufbau und Hinweise für KMU.
- TeilnahmewettbewerbDer Teilnahmewettbewerb ist die erste Stufe zweistufiger Vergabeverfahren: Unternehmen weisen ihre Eignung nach, der Auftraggeber wählt einige von ihnen aus.
U
- Ungewöhnlich niedriges AngebotEin ungewöhnlich niedriges Angebot hat einen unauskömmlichen Preis. Aufgreifschwelle, Preisaufklärung nach § 60 VgV und wie man seinen Preis belegt.
- Unternehmen, Bewerber, Bieter, AuftragnehmerUnternehmen, Bewerber, Bieter, Auftragnehmer: die Rollen eines Betriebs im Vergabeverfahren. Definitionen, Eignung, Ausschlussgründe und Pflichten.
- UnterschwellenvergabeUnterhalb der EU-Schwellenwerte gelten UVgO, VOB/A und Landesrecht. Verfahrensarten, Wertgrenzen für Direktaufträge 2026 und praktische Hinweise für KMU.
V
- VergabebekanntmachungDie Vergabebekanntmachung nennt nach dem Zuschlag den Auftragnehmer und den Auftragswert. Fristen, Inhalt und Nutzen für die Marktbeobachtung eines KMU.
- VergabeplattformDie Vergabeplattform ist das Portal, auf dem ein Auftraggeber ausschreibt, Vergabeunterlagen bereitstellt und Angebote empfängt. Funktionsweise und Praxistipps.
- VergabeunterlagenDie Vergabeunterlagen enthalten alle Dokumente eines Vergabeverfahrens: Aufforderung, Leistungsbeschreibung, Vertragsbedingungen, Preisblatt. Inhalt, Zugang und Tipps.
- VergabeverfahrenDas Vergabeverfahren ist der Wettbewerb um einen öffentlichen Auftrag, von der Bekanntmachung bis zum Zuschlag. Ablauf, Unterlagen und Tipps für bietende KMU.
- VerhandlungDie Verhandlung erlaubt dem Auftraggeber, Angebote mit Bietern weiterzuentwickeln. Welche Verfahren sie zulassen, welche Regeln gelten und wie man sich vorbereitet.
- Verhandlungsverfahren mit TeilnahmewettbewerbIm Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb verhandelt der Auftraggeber oberhalb der EU-Schwellen die Angebote. Voraussetzungen, Ablauf und Tipps für KMU.
- VOB/B, VOL/B und EVB-ITVOB/B, VOL/B und EVB-IT sind die standardisierten Vertragsbedingungen öffentlicher Aufträge. Anwendungsbereich, Abweichungen und Bedeutung für Bieter.
- Vorauszahlung und AbschlagszahlungenIn Deutschland gibt es keine gesetzliche Pflichtvorauszahlung. Diese Rolle übernehmen Abschlagszahlungen nach Leistungsstand. Bedingungen, Sicherheiten, Praxis.
- VorinformationDie Vorinformation kündigt geplante Vergaben Monate im Voraus an. Rolle, verkürzte Fristen nach der VgV und Nutzen für ein KMU, das sich vorbereiten will.
Z
- Zentrale BeschaffungsstellenZentrale Beschaffungsstellen kaufen für andere öffentliche Auftraggeber ein, die ohne eigenes Verfahren abrufen. Funktionsweise und Zugang für Lieferanten.
- Zuschlagskriterien und GewichtungZuschlagskriterien und ihre Gewichtung bestimmen, wie ein öffentlicher Auftraggeber Angebote bewertet: Preis, Qualität, Termine, Umwelt. So nutzen Bieter sie.